Chlorothalonil und die Filtertechnik von FEWATEC

20.07.2020

Der FEWATEC Cristal Wasserfilter entfernt Chlorothalonil.

Chlorothalonil zählte während Jahren zu den 10 am meisten verkauften Fungiziden in der Schweiz

Es wurde als Breitbandfungizid auf landwirtschaftlichen wie auch auf nicht landwirtschaftlichen Flächen (z.B. Golfplätzen) eingesetzt.

2019 wurde die schweizerische Bevölkerung auf die Belastung einzelner Trinkwasserproben mit diesem Fungizid aufmerksam. Bei den beanstandeten Trinkwasserproben lagen die Messwerte der festgestellten Chlorothalonil Metaboliten über dem gesetzlichen Grenzwert von 0,1 µg/Liter. Seit dem 1. Januar 2020 gilt in der Schweiz ein Anwendungsverbot für Chlorothalonil.

Was sind Metaboliten?

Metaboliten sind abgebaute Stoffe. Die Bezeichnung bezieht sich in der Regel auf Substanzen die aus einem biochemischen Prozess entstehen. Das heisst vom ursprünglichen Stoff findet man nichts mehr, sondern nur noch seine Abbauprodukte.

A --> B und C und …..

A ist der Ausgangsstoff (im vorliegenden Fall Chlorothalonil), B, C und eventuell weitere Stoffe, wären die Abbauprodukte.

Von Chlorothalononil sind über 20 verschiedenen Abbauprodukte bekannt. Chlorothalonil selbst wurde jedoch nie im Trinkwasser festgestellt, da es an den Bodenpartikeln haften bleibt und so nicht ins Wasser gelangt.

Wie gut entfernt der FEWATEC Cristal die Metaboliten?

Gemäss einer Einschätzung der EAWAG (Wasserforschungsinstitut der ETH) kann eine Aussage über eine Belastung schon durch die Bestimmung von 2 Metaboliten (Metaboliten R471811 und R417888) in einer Trinkwasserprobe gemacht werden [1].

Die FEWATEC AG liess die Wirksamkeit ihres Wasserfilters FEWATEC Cristal in einem neutralen Labor testen.

In einem Versuch wurde eine Wasserprobe mit einer sehr hohen Metabolitenkonzentration (ca. 1 µg/Liter) kontaminiert und durch unseren Filter geleitet. Eine Analyse des Wassers nach der Filtration zeigte, dass gegen 90% der Metaboliten herausgefiltert wurden.

Von den bekannten Trinkwasser-Aufbereitungsverfahren (UV-Behandlung, Ozonung, weitere Oxidationsverfahren, Aktivkohle und Umkehrosmose) zeigen die Aktivkohle Behandlung und die Umkehrosmose die besten Resultate betreffend der Entfernung von Chlorothalonil-Metaboliten.

Die Umkehrosmose weisst dabei die beste Wirksamkeit auf. Allerdings sind Umkehrosmoseverfahren aufwändiger und brauchen einen hohen Betriebsdruck.

Aktivkohle-Filtrationen sind technisch sehr einfach.

Die FEWATEC Cristal Filter enthalten neben anderen Filterkomponenten Aktivkohle die aus Kokosnussschalen hergestellt wird und speziell für die Trinkwasseraufbereitung gefertigt wurde.

[1] EAWAG, Das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs, fact sheet, Februar 2020

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