Wie entsteht die Wasserhärte?

07.03.2018

Im Regenwasser gelöstes CO2 (Kohlendioxid und Wasser gibt Kohlensäure) ist dafür verantwortlich, dass Regenwasser leicht sauer ist (pH-Wert < 7.0). 

Luftverunreinigungen wie Schweflige Säure und salpetrige Säuren können den sauren Charakter des Wassers noch verstärken.Diese schwachen Säuren vermögen kalkhaltiges Gestein aufzulösen. Die dabei gelösten Magnesium (Mg) - und Kalzium (Ca) Verbindungen bilden die Hauptkomponenten der Wasserhärte. Sie sind nicht hitzestabil, zersetzen sich bei Temperaturen von 60°C und höher und fallen als Niederschlag aus (Trübung des Wassers).

Gestein ohne Kalk (z.B. Granit) ist nicht löslich in saurem Regenwasser und daher nicht härterelevant.

Die Wasserhärte ist ein praktischer Begriff und bezeichnet die Wasserinhaltsstoffe, welche beim Erhitzen des Wassers, aber auch beim Verdunsten, zu unerwünschten Verkrustungen führen.

Die Gesamthärte ist die Summe von Kalzium-  und Magnesiumionen. Wenn man von der Wasserhärte spricht, so ist diese Summe ein Mass dafür.

Die Karbonat Härte entspricht den Anionen welche aus der Kohlensäure stammen.

Die bleibende Härte (auch Nichtkarbonat Härte genannt) ist die Gesamthärte minus die Karbonat Härte, das heisst der Anteil an der Härte, der nach dem Kochen des Wassers verbleibt.

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