Pestizide

24.01.2018

Pestizide sind giftige, chemische Substanzen die in der Landwirtschaft, in Gärten oder im öffentlichen eingesetzt werden, mit dem Ziel Schädlinge (Insekten, Pflanzen, Pilze, Würmer, etc.) zu eliminieren.

Die meisten in der Landwirtschaft verwendeten Pestizide werden synthetisch hergestellt.

Mit der Intensivierung der Landwirtschaft und immer grösseren Erträgen pro Landfläche hat auch der Einsatz der Pestizide massiv zugenommen.

Viele dieser Stoffe bauen sich in der Natur schlecht ab und lassen sich auch nach Jahren (z.B. nach einem Verbot) noch im Boden und im Wasser nachweisen. Durch Verfrachtungen können auch Gebiete davon betroffen sein die landwirtschaftlich nie genutzt wurden. Viele dieser Substanzen sind sehr stabil und finden sich auch noch nach Jahren in der Umwelt.

Durch das Trinkwasser und mit der Nahrung können Pestizide auch in den Körper von Menschen und Tieren gelangen.

Verschiedene, weltweit durchgeführte Studien haben gezeigt, die dass die Verunreinigung des Trinkwassers in grösseren Regionen schon fortgeschritten ist.

Wegen der weltweiten Belastung mit Pestiziden und der zu erwartenden gesundheitlichen Belastung sind Einschränkungen beim Pestizideinsatz zu erwarten.

Viele Pestizide können leicht mittels Adsorption auf Aktivkohle aus dem Wasser entfernt werden. 

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